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Winter-, und Trockenruhe bei Reptilien – kurz erklärt

Reptilien gehören zu den wechselwarmen Tieren, was bedeutet, dass sie ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren können, sondern vollständig von der Umgebung abhängig sind. Um ungünstige Umweltbedingungen zu überstehen – sei es Kälte oder Trockenheit – haben sie im Laufe der Evolution unterschiedliche Strategien entwickelt. Die wichtigsten Formen sind die Winterruhe, die Trockenruhe und allgemein die Überwinterung.

 

Die Winterruhe, auch als Brumation bezeichnet, ist eine Ruhephase bei Reptilien aus gemäßigten Klimazonen. Sie wird durch sinkende Temperaturen und kürzere Tageslichtphasen im Herbst und Winter ausgelöst. Während der Winterruhe reduzieren Reptilien ihre Aktivität, stellen die Futteraufnahme ein und ziehen sich in geschützte Rückzugsorte zurück. Der Stoffwechsel verlangsamt sich stark, doch im Gegensatz zum echten Winterschlaf (wie bei Säugetieren) bleiben sie grundsätzlich bei Bewusstsein und reagieren auf Reize. Typische Arten, die Winterruhe halten, sind europäische Landschildkröten, Bartagamen oder Kornnattern.

 

Die Trockenruhe ist eine vergleichbare Strategie, jedoch angepasst an Tiere aus heißen, trockenen Regionen – zum Beispiel in Afrika oder Australien. Sie tritt in der Trockenzeit auf, wenn hohe Temperaturen und Wassermangel herrschen. Reptilien wie der Königspython ziehen sich dann in feuchte, kühle Verstecke zurück und stellen ebenfalls die Nahrungsaufnahme ein. Diese Phase kann mehrere Wochen bis Monate dauern und endet meist mit dem Einsetzen der Regenzeit.

Der Begriff Überwinterung wird oft allgemein verwendet, um die verschiedenen Ruhephasen von Reptilien während der kalten Jahreszeit zu beschreiben – insbesondere bei Terrarientieren. Er umfasst sowohl die kontrollierte Winterruhe bei Arten aus kühleren Regionen als auch die künstlich eingeleitete Trockenruhe bei tropischen Arten, wenn sie zur Zuchtvorbereitung oder aus Haltungsgründen notwendig ist.

 

 

Zusammengefasst nutzen Reptilien – abhängig von ihrer Herkunft – unterschiedliche Ruheformen, um klimatische Extrembedingungen zu überstehen. Während die Winterruhe durch Kälte beeinflusst ist, dient die Trockenruhe dem Schutz vor Hitze und Trockenheit. Ein echter Winterschlaf, wie er bei Säugetieren vorkommt, ist bei Reptilien hingegen nicht möglich.

 

Beispiele für eine Trockenruhe, Winterruhe und Überwinterung

 

In der Terraristik ist es essenziell, zwischen Winter-, Trockenruhe und der Ruhephase bei Überwinterung zu unterscheiden, da sie unterschiedliche physiologische Prozesse beschreiben und nicht bei allen Reptilienarten gleichermaßen auftreten.

 

Winterruhe mit Überwinterung ("Hibernation")

  • Tiefer, energiearmer Ruhezustand

  • Körpertemperatur und Stoffwechsel stark gesenkt

  • Fast vollständige Inaktivität

  • Keine Nahrungsaufnahme

  • Reptil ist kaum ansprechbar

Beispielhafte Arten:

  • Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni)

  • Maurische Landschildkröte (Testudo graeca)

  • Breitrandschildkröte (Testudo marginata)

Wichtig: Der Begriff „Winterschlaf“ wird bei wechselwarmen Tieren oft synonym mit „Hibernation“ verwendet, ist aber biologisch nicht exakt wie bei Säugetieren (z. B. Igel).

Winterruhe oder Trockenruhe (Brumation)

  • Leicht reduzierte Aktivität

  • Temperatur und Stoffwechsel gesenkt, aber nicht so extrem

  • Gelegentlich Bewegung oder Reaktion auf Reize

  • Keine oder stark reduzierte Futteraufnahme

  • Flüssigkeitsaufnahme gelegentlich möglich

Beispielhafte Arten:

  • Bartagame (Pogona vitticeps)

  • Kornnatter (Pantherophis guttatus)

  • Königspython (Python regius, bei einigen Individuen)

Brumation ist die korrekte Bezeichnung für die Ruhephase bei wechselwarmen Tieren, entspricht aber funktional einer „Winterruhe“.

Beispiel für eine Winterruhe mit Überwinterung anhand der Griechischen Landschildkröte (Testudo hermanni)

 

 

Zeitraum:

  • November bis März (3–5 Monate)

Vorbereitung:

  • Ab September: Futtermenge und Aktivität reduzieren

  • Oktober: Nur noch Bäder, kein Futter mehr

  • Gesundheit prüfen lassen

  • Kiste mit Erde/Laub vorbereiten (ca. 5–10 cm Substrat)

Bedingungen:

  • Temperatur: 4–6 °C

  • Luftfeuchtigkeit: 60–80 %

  • Dunkelheit (keine UV-Beleuchtung notwendig)

  • Überwinterung im Kühlschrank oder Keller möglich

  • Wöchentliche Kontrolle von Temperatur & Luftfeuchtigkeit

  • Monatliche Gewichtskontrolle (max. 1% Verlust pro Monat)

Aufwachphase:

  • Kiste in wärmeren Raum stellen (ca. 15 °C)

  • Schildkröte wird aktiv → Bad anbieten (lauwarmes Wasser)

  • Wärme und Licht langsam steigern

  • Nach 2–3 Tagen erste Fütterung

 

Schlafende Schildkröte (Box Turtle) – typische Hibernation-Situation
Eine Schildkröte in eingegrabenem Zustand – ein klassisches Beispiel für die Winterschlafphase bei gemäßigten Reptilienarten.

 

Beispiel einer Winterruhe anhand einer Bartagame (Pogona vitticeps)

 

Bartagamen halten in der Regel eine Winterruhe von etwa zwei bis vier Monaten. Während dieser Zeit ziehen sie sich zurück, reduzieren ihren Stoffwechsel stark und verbringen die meiste Zeit in geschützten Verstecken. Die Winterruhe dient nicht nur der Erholung, sondern ist auch wichtig für den natürlichen Jahresrhythmus und kann zur Vorbereitung auf die Fortpflanzung beitragen. Am Ende dieser Ruhephase beginnt für die Tiere eine neue aktive Periode, die oft auch mit der Paarungszeit einhergeht.

 

1. Kotuntersuchung – Gesundheitscheck

 

Bevor Bartagamen in die Winterruhe geschickt werden, ist eine sorgfältige Vorbereitung notwendig. Bereits im frühen Herbst, idealerweise Anfang September, sollte eine frische Kotprobe entnommen und auf Parasiten untersucht werden. Dies kann entweder über einen reptilienkundigen Tierarzt oder direkt bei einem Fachlabor erfolgen. Falls Parasiten oder andere Auffälligkeiten festgestellt werden, bleibt noch ausreichend Zeit für eine gezielte Behandlung. Eine Winterruhe ist nur für gesunde und gut genährte Tiere geeignet – geschwächte Tiere sollten auf keinen Fall in diesen Zustand versetzt werden, da die verminderte Körperaktivität Krankheiten verschlimmern kann.

 

2. Darmentleerung

 

Ein weiterer wichtiger Schritt vor der Winterruhe ist die vollständige Entleerung des Darms. Da der Stoffwechsel während der Ruhephase praktisch zum Erliegen kommt, ist es wichtig, dass sich keine unverdauten Futterreste im Körper befinden. Aus diesem Grund wird spätestens eine Woche vor Beginn (Einleitung) der Winterruhe die Fütterung eingestellt. Auch sämtliche Futterreste im Terrarium sollten entfernt werden. Die Temperaturen bleiben in dieser Woche zunächst konstant, damit die Verdauung noch funktioniert und die Tiere ihren Darm auf natürliche Weise entleeren können. Manche Quellen empfehlen zusätzlich ein warmes Wasserbad, um die Entleerung zu fördern – bei gesunden Tieren in artgerechter Haltung ist dies jedoch in der Regel nicht notwendig. Nur wenn sich ein Tier nach der letzten Fütterung mit gefülltem Darm zurückzieht und keine Ausscheidung mehr erfolgt, kann ein solches Bad als Ausnahmemaßnahme sinnvoll sein, sollte aber wegen des Stressfaktors nur im Notfall durchgeführt werden.

 

3. Einleitung der Winterruhe

Die eigentliche Einleitung der Winterruhe erfolgt in der Regel Anfang Dezember. Nachdem die Tiere mindestens eine Woche gefastet haben, wird die Beleuchtung im Terrarium innerhalb weniger Tage deutlich reduziert. Lediglich eine schwache Lichtquelle zur Orientierung bleibt für wenige Stunden täglich eingeschaltet. Sobald die Tiere sich ruhiger verhalten, können sie in ein Überwinterungsterrarium oder eine geeignete Box überführt werden. Dort sollte eine Umgebungstemperatur zwischen 12 und 17 Grad Celsius (Luftfeuchtigkeit 60-70%) herrschen. 

 

 

Die Einrichtung des Überwinterungsplatzes kann schlicht gehalten sein. Ein Substrat aus einem Sand-Lehm-Gemisch, ein paar Rindenstücke oder Korkröhren sowie eine Wasserschale sind in der Regel ausreichend. Die Tiere bevorzugen in dieser Zeit enge Verstecke, in denen sie Körperkontakt zu den Wänden haben – vermutlich als instinktiver Schutzmechanismus vor Fressfeinden. Wichtig ist zudem eine gute Belüftung ohne Zugluft, damit sich kein Schimmel bildet und die Luftqualität stabil bleibt.

 

 

4. Während der Winterruhe

 

Während der gesamten Winterruhe sollten die Temperaturen regelmäßig kontrolliert werden – idealerweise mit einem Minimum-Maximum-Thermometer, das die tiefsten und höchsten Werte aufzeichnet. Besonders in beheizten Wohnungen kann es eine Herausforderung sein, den Bereich zwischen 12 und 17 Grad einzuhalten. Die Temperatur sollte nie über 18°C steigen, da sonst der Organismus nicht vollständig runter fahren kann. Wenn die Bedingungen stimmen, verlieren gesunde Tiere kaum an Gewicht, da der Stoffwechsel nahezu stillsteht, das Gewicht sollte man jedoch kontrollieren (Während der Ruhe ist ein Gewichtsverlust von 10% unbedenklich, daher sollte man mindestens 1x im Monat wiegen). Frisches Wasser sollte den Tieren jedoch dauerhaft zur Verfügung stehen. 

 

5. Ende der Winterruhe

 

Nach zwei bis vier Monaten wird die Winterruhe beendet, indem man die Beleuchtung und Temperaturen schrittweise wieder erhöht. Diese allmähliche Rückkehr zur Normalität weckt die Tiere auf natürliche Weise. In den folgenden Tagen beginnen sie, sich mehr zu bewegen und Sonnenplätze im Terrarium aufzusuchen. Erst dann sollte langsam wieder mit der Fütterung begonnen werden. Das Verhalten nach der Winterruhe kann individuell sehr unterschiedlich sein – einige Tiere sind sofort aktiv, während andere noch einige Tage träge bleiben. Es kann auch vorkommen, dass ein Tier zunächst die Nahrungsaufnahme verweigert. In solchen Fällen ist Geduld gefragt und es empfiehlt sich, die allgemeinen Haltungsbedingungen zu überprüfen.

 

 

Bartagame in Ruheposition (ruhender Zustand) Das Tier wirkt reglos und ruhig – typisch für Brumation.

 

 

Vorteile und Risikos

 

Viele Reptilien aus gemäßigten und subtropischen Regionen benötigen eine Winterruhe, die ihnen eine natürliche Fastenzeit ermöglicht. Diese Phase unterstützt die Entlastung der Verdauungsorgane, die Reduktion von Darmparasiten, die Synchronisation der Fortpflanzung und die allgemeine Regeneration. Obwohl die Überwinterung wichtige Vorteile bietet, sind damit auch einige Risiken verbunden.

 

Negative Folgen des Verzichts

 

Eine nicht durchgeführte Winterruhe kann gesundheitliche Probleme verursachen:

  • Unnatürliche Gewichtszunahme: Zu viel Nahrung über das Jahr hinweg führt oft zu schnellem Wachstum oder übermäßigem Größenwachstum.

  • Übergewicht: Begünstigt Lebererkrankungen, Diabetes, Gicht und Gelenkserkrankungen.

  • Vitamin- und Mineralmangel: Der erhöhte Nährstoffbedarf durch schnelles Wachstum kann zu Fehlbildungen des Skeletts oder Panzers führen.

  • Fortpflanzungsstörungen: Störungen beim Fortpflanzungsverhalten und der Eizellen-Reifung können auftreten.

Häufige Fehler 

  • Jungtiere: Auch junge Reptilien benötigen eine (eventuell abgekürzte) Ruhezeit.

  • Kranke Tiere: Kranke Tiere sollten nicht in die Winterruhe gehen.

  • Trockenheit: Eine zu trockene Überwinterung ist besonders gefährlich. Normalgewichtige Reptilien verhungern nicht, aber die Gefahr der Austrocknung ist groß. Vor der Winterruhe sollten die Tiere gebadet und gewogen werden.

  • Gewichtskontrolle: Regelmäßige Gewichtskontrollen während der Winterruhe sind wichtig. Bei einem Gewichtsverlust von mehr als 10% sollte die Überwinterung vorzeitig abgebrochen werden.

  • Temperatur: Zu niedrige Temperaturen können zu Erfrierungen führen. Zu warme Temperaturen (über 8 °C) können den Stoffwechsel ankurbeln und Reserven aufbrauchen, was Leberschäden verursachen kann.

  • Überwinterung im Freien: In unseren Breitengraden ist eine Überwinterung im Freien ohne zusätzliche Vorkehrungen nicht empfehlenswert.

Mögliche Krankheiten durch suboptimale Überwinterung

 

Posthibernale Anorexie:

  • Nahrungsverweigerung nach Winterruhe

  • Schwäche, Lethargie, häufiges Eingraben

  • Eingefallene Augen, faltige Haut aufgrund von Austrocknung

Posthibernale Sepsis:

  • Punktförmige oder flächige Rötungen auf Bauchhaut oder Bauchpanzer

  • Schwäche, Lethargie, häufiges Eingraben

  • Ein schlechter Allgemeinzustand, Nahrungsverweigerung

  • Wässrige Ödeme im Bereich des Panzers

Keratitis:

  • Gerötetes Auge, Ausfluss

  • Verklebte oder verkrustete Augen, Trübungen und weiße Auflagerungen

  • Sehschärfe vermindert sich, im schlimmsten Fall Erblindung

Erfrierungen:

  • Geschwollene Augen, Linsentrübung

  • Rötungen der Haut oder des Bauchpanzers

  • Abgestorbene Hautstellen, Schwellungen des Bindegewebes

  • Flüssigkeitsaustritt zwischen den Panzerschuppen, regungsloses Verhalten bei starken Erfrierungsschäden

 

 

Beispiel 3: Königsphyton (Python regius)

 

Trockenruhe (Ruhephase)

 

Während sie bei europäischen Schildkröten oder australischen Bartagamen regelmäßig auftritt, stellt sich bei tropischen Schlangenarten wie dem Königspython oft die Frage: Brauchen sie überhaupt eine Winterruhe?

 

Der Königspython stammt aus den tropischen Regionen West- und Zentralafrikas – insbesondere aus Ländern wie Ghana, Togo, Benin und Nigeria. In seiner natürlichen Umgebung herrscht kein klassischer Winter, jedoch gibt es ausgeprägte Trockenzeiten, die von deutlich kühleren Nächten und reduziertem Nahrungsangebot begleitet werden.

Während dieser Trockenzeit ziehen sich viele Königspythons in unterirdische Bauten oder Termitenhügel zurück, in denen die Luftfeuchtigkeit höher und die Temperaturen stabiler sind. Sie fressen in dieser Zeit oft wochen- bis monatelang nichts, bewegen sich kaum und verharren in einem energiesparenden Ruhezustand.

 

Diese Ruhephase ist also keine Winterruhe im klassischen Sinne wie bei Tieren aus gemäßigten Zonen – sie ist eher eine „Trockenruhe“ (engl. seasonal dormancy) und sollte im Terrarium nur dann künstlich nachgebildet werden, wenn ein guter Grund dafür besteht (zum Beispiel zur Zuchtvorbereitung oder um das Tier möglichst naturnah zu halten.) In der Haltung ist zu erwähnen, dass viele Königspythons in der kalten Jahreszeit oder in Trockenphasen weniger fressen, auch wenn Temperaturen konstant gehalten werden. Studien zeigen, dass dieses Verhalten instinktiv aus natürlichen Fress- und Paarungszyklen stammt.

 



 

Quellen-und Literaturnachweise:

 

1. "Das Terrarium: Handbuch für die Haltung von Reptilien und Amphibien" von Rainer G. Stoll; ISBN: 978-3800147545; Erscheinungsjahr: 2004; Verlag: Kosmos Verlag

2. "Terraristik für Einsteiger" von Ulrich Schliewen; ISBN: 978-3800164207; Erscheinungsjahr: 2005; Verlag: Kosmos Verlag

3. "Terrarien richtig einrichten: Der umfassende Ratgeber zur Einrichtung von Terrarien für Reptilien, Amphibien und andere Terrarientiere" von Andreas Bender; ISBN: 978-3835410525; Erscheinungsjahr: 2006; Verlag: Verlag Eugen Ulmer

4. "Reptilien im Terrarium: Arten, Pflege, Einrichtung" von Wolfgang M. Moser; ISBN: 978-3800148672; Erscheinungsjahr: 2008; Verlag: Kosmos Verlag

5. "Das Reptilien-Terrarium: Einrichten, Pflegen, Beobachten" von Peter Schlüter; ISBN: 978-3800161046; Erscheinungsjahr: 2003; Verlag: Kosmos Verlag

6. "Praktische Terraristik: Reptilien und Amphibien im Terrarium" von Roland A. L. Baur; ISBN: 978-3860578132; Erscheinungsjahr: 2006; Verlag: Dähne Verlag

 

7. "Handbuch der Terraristik: Die Grundlagen der Terrarienhaltung" von Günther L. F. Lutter; ISBN: 978-3834042505; Erscheinungsjahr: 2011; Verlag: Franckh-Kosmos Verlag

  

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